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Portrait von Hartmanice

Geschichtliches

Der bereits im Jahre 1315 erwähnte Ort entstand bei der Zollstation am ältesten Handelsweg zwischen Böhmen und Bayern, genannt "Böhmweg" oder auch "Hl.Günterweg". In der Umgebung der Ansiedlung wurde seit M itte des 14. Jahrhunderts auch Goldabbau betrieben, was zur wirtschaftlichen Blüte und Erhebung der Gemeinde in den Rang einer königlichen Stadt führte. Die Kirche trägt den Namen der Heiligen Katharina, der Patronin der Berggleute. Spuren des Goldabbaus sind noch heute im Gelände zu erkennen, 1967 wurde dort ein Lehrpfad angelegt. Im Jahr 1607 verlieh Kaiser Rudolf II. dem Ort das Stadtrecht sowie das Recht auf 2 Jahrmärkte. Die weitere Entwicklung kam aber durch den Dreissigjährigen Krieg praktisch vollständig zum Erliegen. Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Stadt wieder durch Ansiedler aus Bayern bevölkert und 1938 samt der grenznahen Umgebung ins "Grossdeutsche Reich" einverleibt. Nach dem Krieg wurden die Deutschen ausgesiedelt und das Gebiet mit rumänischen Remigranten besiedelt. Für lange Jahre war Hartmanice der letzte bewohnte Ort in der verlassenen Region entlang der westlichen Grenze. Heute kehrt der Tourismus zögernd zurück. Seit 1992 besitzt die Gemeinde wieder den Status einer Stadt.

Wirtschaft

Die Wirtschaft wird geprägt von landwirtschaftlichen Grossbetrieben (Rindermast, Ackerbau), von grossen forstwirtschaftlichen Unternehmungen, einem Lederverarbeitungs- und einem Textilbetrieb (Damenkonfektion). Die Verwaltung des grossen Naturschutzgebietes und des Forstes sind wichtige Elemente. Der Wald spielt eine grosse Rolle; wesentliche Teile der Stadt werden durch ein mit Holz und Holzabfällen betriebenes Fernheizkraftwerk mit Energie versorgt.

Überblick

Weitere Informationen und Links

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